Turniere

Turniere sind eine Möglichkeit die Leistungsklasse zu verbessern und sich auch im Mannschaftsranking nach vorne zu bringen. Das Ziel ist dabei seine Leistung zu steigern und sich mit besser postionierten zu messen. Nur so ist eine Steigerung der eigenen Spielstärke zu erreichen. Gleichzeitig ist es aber auch schwer eine LK zu verteidigen und das muss man natürlich auch wollen.

Sieger
So sehen Sieger aus

LK-Tag in Sandweier

Bei dieser Veranstaltung ging es in erster Linie für die Teilnehmer darum ihre Leistungsklasse zu verbessern. Das war auch das erklärte Ziel von Albrecht Schütt und Reinhard Huber, die in der Altersklasse 55 antraten. Jeder Spieler hatte zwei Spiele zu absolvieren, wobei nach der ersten Runde die jeweiligen Sieger bzw. Verlierer aufeinander trafen. Die äußeren Bedingungen waren grenzwertig. Es war brütend heiß und windstill was sich auf dem Platz noch mehr potenzierte. Also kein Zuckerschlecken, weder für Reinhard noch für Albrecht, denn beide standen in der ersten Runde weit über zwei Stunden auf dem Platz. Reinhard war als Erster dran und begann furios, beherrschte Ball und Gegner und beendete den 1.Satz mit einem glatten 6:0. So mühelos wie sich das Ergebnis liest war das Spiel gegen Thomas Streck aus Sandweier bei weitem nicht. Er musste dafür mindestens genau so viel Aufwand betreiben wie für ein enges Zweisatzmatch. Auch im 2. Satz ging es für Reinhard ergebnistechnisch gut los bis beim Stand von 5:1 die Kräfte zusehens schwanden, der Gegner immer öfter seine Rückhand umlaufen konnte und das Spiel an sich riss. Im Tiebreak warf Reinhard nochmal die letzten Körner ins Feuer und gewann verdient aber völlig entkräftet sein Erstrundenmatch. Albrecht traf in seinem ersten Spiel auf Bertram Schäfer, einen Lebenskünstler aus Sandweier. Entgegen seiner Gewohnheit den Gegner erst einmal auszuspähen legte er los wie die Feuerwehr. Kein Abtasten, kein Einrollen – dafür war es ihm wohl doch zu warm. Die langen Ballrallys behielt er aber in seinem Programm. Genau das war auch von Nöten den ersten Satz mit 6:3 zu gewinnen. Im Zweiten, den Albrecht mit 1:6 verlor fand er absolut keinen Zugang zum Spiel. Dafür war er aber im Matchtiebreak um so wacher, das Lavit begann wohl auch zu wirken und seinem Gegner waren die Strapazen deutlich anzumerken. Schlussendlich ging das Ding ging nach 2 Stunden und 20 Minuiten mit 10:8 an Albrecht. Nach dem Spiel wischte er kurz sein „nasses Haupthaar“ trocken und verließ mit erhobenem Zeigefinger den Platz. Sein zweites Spiel war schon kurz nach dem Einspielen fertig, weil sein Gegner Karim Belahcene aus Baden-Baden aus seiner Erstrunde noch so angeschlagen war, dass er beim Stand von 4:0 aufgeben musste. Zwei Spiele, zwei Siege – Ziel erreicht. Dagegen bekam Reinhard in seiner zweiten Begegnung mit Harald Mack aus Gernsbach ein richtiges Brett vor die Nase. Ein riesen Aufschläger mit einem gnadenlosen Return und einer eiskalten Vorhand-Longline ausgestattet. Und der war überhaupt nicht gewillt lange Ballwechsel zu spielen. Aber nach einem kraftspendenden Nickerchen und einem vierlagigen Wurstweck mit drei Gurkenstücken stand Hubi wie frisch gebügelt auf dem Platz und spielte richtig groß auf. Seinem Gegner blieb nichts anderes übrig als Reinhard mit aufrichtiger Anerkennung zum Sieg zu gratulieren (6:3, 7:5). Zu erwähnen ist, dass Reinhard in der ganzen Medenrunde incl. diesem Turniertag noch keinen Satz abgegeben hat. Bleibt zu wünschen das das noch lange so bleibt.

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Hubi mit Trainer und Hauptsponsor
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... auch Kenny Rogers wollte dabei sein

Sparkassencup 2021

Am diesjährigen Sparkassencup, der auf der Anlage des TC Freistett ausgespielt wurde, nahmen Benny Klumpp in der Herrenkonkurrenz LK 10 – 25 sowie Reinhard Huber und Albrecht Schütt in der LK-offenen Altersklasse 60 teil. Alle drei haben den TCW mehr als würdig vertreten. Für Benny begann das Turnier bereits am Mittwoch mit dem Einzel gegen Jakob Amann (LK 17) aus Sinzheim. Es gab keinen Moment in diesem Spiel, wo nicht erkennbar gewesen wäre wer der Chef auf dem Platz ist, sehr zur Freude seines FAN-Blocks (6:2, 6:0). Das Viertelfinalspiel am Samstagmorgen hatte ganz andere Vorzeichen. Er traf auf einen „jungen Mann“ namens Pascal Günter, der eine LK 12 vorzuweisen hatte. Benny begann das Spiel sehr forsch mit viel Selbstvertrauen, verteilte die Bälle mit viel Dampf über den ganzen Platz und lag relativ schnell mit 4:1 vorne und hatte gar Spielbälle zum 5:1. Leider ging dieses Schlüsselspiel aber real zum 4:2 an seinen Gegner, der ab diesem Zeitpunkt seine Schockstarre abgelegt hatte. Benny wurde passiver, der Zug war weg und der Sinzheimer spielte gnadenlos und unaufhaltsam sein Match zu Ende (4:6, 1 :6). Ein Viertelfinale in einem stark besetzten Turnier ist allemal eine reife Leistung. Glückwunsch.
Auch unsere zwei Senioren haben ihrer Anhänger begeistert. Als erster musste Albrecht Schütt ran. Er traf auf Rolf Wenz aus Reichenbach, ein auf Platz 1 der Setzliste geführter LK 12-Spieler. Vor dieser Kombi (LK 12 + Platz 1) hatte Albrecht gehörigen Respekt, aber er stellte sich der Herausforderung und erschlich sich mit einem engagierten Spiel völlig verdient mit 7:5 den 1.Satz. Erst beim Stand von 2:2 kam seinem routinierten Gegner wohl die Erkenntnis, dass er es hier mit einem Linkshänder zu tun hat und flux stellte der Reichenbacher sein Spiel um. Er bearbeitete unaufhörlich die Rückhandseite von Albrecht und der Versuch die Rückhand zu umlaufen war nicht zwingend genug, das Spiel wieder in die Hand zu bekommen (2:6). Im abschließenden Matchtiebreak war dann die Luft raus (1:10) und das Spiel war weg. Nicht nur seine treuesten Anhänger honorierten seine Leistung mit anerkennendem Beifall.
Am Nebenplatz begann Reinhard Huber sein Erstrundenmatch gegen Martin Wipfler (LK 13) aus Renchen. Er war im 1. Satz vielleicht etwas übermotiviert und hektisch, seine Bälle waren viel zu kurz und luden den Renchner förmlich ein, seine punktgenauen Vorhandschläge sowie die messerscharfen Rückhandslicebälle einzusetzen. Reinhard war nur der Gejagte und der Satz ging mit 2:6 verdientermaßen an Martin Wipfler. Der Plan für den 2. Satz waren längere Bälle, um den Gegner von der Grundlinie weg zu bekommen sowie härtere Aufschläge und siehe da – Reinhard bekam das Spiel in den Griff und führte plötzlich mit 5:2 hatte mehrmals Satzbälle aber es gelang ihm nicht den Deckel drauf zu machen und das Spiel ging letztlich doch mit 5:7 an den Renchner. So ist Tennis.
Im Halbfinale der Nebenrunde trafen Albrecht und Reinhard direkt aufeinander. Es war klar, der Sieger spielt das B-Finale. Der Plan: 3-Touch-Tennis um Kraft für’s Finale zu sparen. Zur Erklärung, 3 -T-T bedeutet – Aufschlag, Return und Abschluss. Und was machen die Zwei – sie spielen als ob es um das letzte Hemd ginge. Unzählige Spiele mit gefühlt zwanzig Ballwechseln. Aber genau das macht die Beiden eben aus – es wird nichts geschenkt. Schlussendlich gewann Reinhard das Spiel mit 6:0 und 6:2 und stand im Finale am Sonntagmorgen..
Pisswetter empfing die Endspielteilnehmer am Finaltag, aber Hubi trat bei 13 Grad – gefühlt 10 Grad – in seiner schickesten Hochsommerkleidung an. Das hat seinen Gegner Thomas Knapp aus Kehl (LK 14) wohl so irritiert, dass er nie sein Spiel fand. Nein sicherlich war das nicht der Grund warum der Kehler dieses Match verlor. Reinhard hatte dieses Aufeinandertreffen von Anfang bis Ende fest im Griff. Er bestimmte das Spiel und wenn er mal nicht am Drücker war, erlief Hubi solange die Bälle bis er wieder das Heft des Handelns in der Hand hatte. Genau das war der Schlüssel zum Sieg (6:1, 6:3). Reinhard hat ein super Turnier gespielt mit einem grandiosen Abschluss. Herzlichen Glückwunsch.

dav
Best friends
sdr
... und der Bison

LK-Tag in Greffern

Die meisten Tennisspieler werden zum Ende der Saison zusehens müder, besorgen sich schon mal neue Hallenschuhe oder schleifen die Kanten der Ski. Reinhard Huber und Albrecht Schütt, die zwei Tennisjunkies vom TCW werden dagegen immer hungriger und sind weiter auf der Jagd nach LK-Punkten. Dummerweise wurden sie aufgrund der ungünstigen Teilnahmerzahl in Greffern und den LK-Statuten in die gleiche Dreiergruppe gelost. Im ersten Spiel des Tages traf Albrecht auf Helmut Balzer, ein LK 18-Mann vom gastgebenden TC Greffern. Schon beim Einspielen war erkennbar, dass der Lokalmatador ein lösbare Aufgabe werden könnte und mit diesem Wissen ging der Bison aus Wagshurst auch das Spiel an. Albrecht übernahm schon nach den ersten Ballwechseln die Regie und das nicht nur im Spiel. Ein guter Regisseur arbeitet ja auch mit „Special Effects“ und so führte er beim Stand von 3:2 den „Tsitsipas“ ins lokale Turniergeschehen ein und 20 Minuten später zum Satzende verschwanden beide wieder in den Katakomben. Der eine hat wohl seine Frisur gerichtet und der andere vielleicht den Lidstrich nachgezogen. Zu sehen war nichts. Das waren eigentlich auch schon die Höhepunkte dieses Spiels. Albrecht wurde bestimmt nicht überfordert, gewann dieses Match mit 6:2 und 6:3 und konnte auch nach kurzer Pause zu seinem zweiten Spiel gegen Reinhard antreten. Nun ist ja der Bison einer der nicht nur spielen will, wenn schon will er auch gewinnen und so ging er das Thema auch an. Sein Pech ist nur, dass Reinhard aktuell in einer bestechenden Form ist und mit dem gleichen Willen und der gleichen Intensität ein Match bestreitet. Beide verfügen also über die gleichen Grundeigenschaften nur Reinhard spielt derzeit den schnelleren Ball und hat mehr Druck dahinter. Deshalb konnte er auch dieses Aufeinandertreffen derzeit noch zu seinen Gunsten entscheiden (6:1, 6:3). Für Hubi war dieses Match mit Albrecht eine gute Aufwärmeinheit für seine zweite Begegnung wo er dann ebenfalls gegen den Sportskamerad Balzer aus Greffern anzutreten hatte. Auch für Reinhard war er bei weitem kein ebenbürdiger Gegner (6:0, 6:1). Ihm fehlt offensichtlich die Spielpraxis, denn eine LK 18 bekommt man nicht geschenkt. Die beiden Wagshurster konnte es Wurst sein. Sie sammelten ein paar Punkte für ihr Ranking und das war der Zweck dieser Veranstaltung.