Herren 55

Die Staffel mit 4er Teams hat sich für die Silberlinge als sehr vorteilhaft erwiesen. In diesen Jahr wird es in der Altersklasse 55 allerdings nur eine Gruppe auf Bezirksebene geben. In dieser KLasse spielt dementsprechend auch die Creme de la Creme. Leider fällt in dieser Saison Reinhard Huber mit einem Achillessehnenabriss für längere Zeit aus, was die anderen Mitspieler schon mehr fordern wird.

Die vorläufige Gruppeneinteilung, die Spieltermine, der Blick auf die Tabelle, die Ergebnisse der anderen Mannschaften sowie ein Blick auf den Spielbericht mit den Einzelergebnissen der teilnehmenden Mannschaften offenbart ein Klick auf den Faktenbutton. Schon ist man auf dem offiziellen Ergebnisdienst des BTV

Saisonabschluss und Meisterfeier

Als hätte er es schon zu seiner aktiven Präsidentschaftszeit geahnt hat Peter Hillbrecht, der heutige Ehrenpräsident des TCW, eine Prämie für Meistertitel eingeführt als kleine Anerkennung des Vereins und um eine Meisterfeier ausrichten zu können. Jetzt kam er selbst in den Genuss an einer solchen Feier teilzunehmen zusammen mit seinen Kameraden der Herren 55. Es war ein rundum gelungener Tag was die Sträßlerbrothers da initiiert hatten. Das Wetter war perfekt, das Doppelturnier ein sportlicher Leckerbissen, die Verpflegung auf Sterneniveau und die abgehandelten Themen hätte seinerzeit Werner Höfer im internationalen Frühschoppen nicht besser analytisch betrachtet. Die Turnierauswertung übernahm Hermann Haungs, als einzig ausgebildeter Analytiker, und siehe da unter Einbeziehung aller möglichen Parameter gab es keine Verlierer und keine wirklichen Sieger. Er war es auch der das zentrale Thema, eine simple Umfangsberechnung bzw. Erweiterung und der daraus sich ergebenden Auswirkung als Programmpunkt beisteuerte und dazu auch eine Lösungszahl präsentierte, die er selbst errechnet hat. Als es um Zahlen ging fühlte sich spontan Peter Hillbrecht, der pensionierte Prüfer vom Finanzamt angesprochen und spukte nach einer kurzen Plausibilitätsprüfung eine neue Lösungszahl aus, die Fridolin Späth anhand eines praktischen Beispiels an der Kinderrutsche nur bestätigen konnte. Nachdem „Albert Einstein“ seinen Rechenfehler eingestand widmete man sich wieder den vielen weltlichen Themen und blickte auch etwas in die Zukunft mit der Frage nach einer Cooperate Identity der TSG als Basis für eine noch bessere Teambindung. Auch dafür konnte schnell eine Lösung gefunden werden, denn es Bedarf einfach eines einheitlichen Trikots, was auch allgemein Zustimmung fand. Offen blieb nur die Frage ob es evtl. ein Auswärts und ein Heimtrikot sein solle, was dann allerdings auf ein späteres Treffen vertagt wurde, weil es zwischenzeitlich doch recht kühl wurde und die Feuchtigkeit in die stark beanspruchten Glieder eindrang. Bilder dazu gibt es hier:

Meisterschaft am 11.06.2022

Mit dem derzeit bestmöglichen Aufgebot und auf alle Eventualitäten vorbereitet reisten die Herren 55 der TSG Wagshurst/Önsbach zum direkten Mitkonkurrenten um die Meisterschaft, den Altersgenossen des TC Waltershofen in die Nähe von Freiburg. Der Wunsch aller war es, mit 3 Einzelsiegen in die Doppelrunde zu kommen und dann mit einem Sieg den Sack zuzumachen. Und genau mit diesem Masterplan im Kopf gingen die Jungs auf den Platz. Bei Richard Harter, einem der erfolgreichsten Spieler im Team, lief es nicht besonders gut, aber als Teamplayer ist er unverzichtbar für die Mannschaft (6:0, 6:1). Auf dem Außenplatz 2 war zur gleichen Zeit Hermann Haungs am Wirken. Er war hochkonzentriert, sehr aufgeräumt und darauf bedacht seine Kräfte wohl dosiert einzusetzen mit dem Ziel sein Spiel zu gewinnen. Den 1. Satz begann Hermann sehr forsch, wurde dann aber zu passiv und verlor diesen mit 6:4. Im Zweiten spielte er wieder viel mutiger, machte selbst weniger Fehler und setzte dadurch seinen Gegner gewaltig unter Druck. Die Folge war der Satzgewinn (4:6) und auch der anschließende Matchtiebreak lief nach dem gleichen Muster ab. Mit 6:10 ging auch der Tiebreak an Hermann. Auf den Clubhausplätzen, respektive dem Centercourt 1, gab Walter Hund sein Bestes. Es war eine sehr zähe Angelegenheit, ein Spiel mit Höhen und Tiefen beiderseits, dennoch war Walter der bessere Spieler und gewann sein Match vollkommen verdient mit 2:6, 3:6. Auf dem Centercourt 2 spielte Albrecht Schütt und von Weitem war erkennbar, was er vorhat, nämlich immer einen Ball mehr zurückbringen wie der Gegner. Dieses System braucht natürlich etwas mehr Zeit, aber die nimmt er sich und Kondition, die hat er. Nach der Entgegennahme der Glückwünsche wurde für Albrecht ein 2:6, 1:6 in den Spielberichtbogen eingetragen und „gut isch“ würde er sagen.
Teil 1 des Masterplans war somit erfüllt. Das Minimale zu erreichen, ein 3:3, war schon geschafft. Das Maximale war aber das wirkliche Ziel. Leider konnten Walter Hund und Richard Harter nicht mehr zum Doppel antreten. Aber wie eingangs erwähnt, war man auf Eventualitäten vorbereitet. So traten im Einserdoppel für die TSG Werner Huschka und Günther Bischler an. Sie trafen auf ein eingespieltes starkes Gästedoppel, das sich die Punkte nicht nehmen ließ (6:1, 6:1). Die Jocker der TSG traten allerdings im Zweierdoppel an in Person von Albrecht Schütt und Hermann Haungs. Das sind Zwei, die verlieren gar nicht gern. In diesem Spiel gab es keine spektakulären Bälle, nein, in diesem Spiel waren gefühlt 20 Ballwechsel wenig und ein Ball im Bereich um die 3 m schon mit einem Netzkantenball vergleichbar. Am Ende zählen aber die gemachten Punkte und da waren nach über 2,5 Std Spielzeit die Mehrzahl auf Seiten der TSG-Strategen Albrecht und Hermann (4:6, 4:6).
Das Planziel war somit erfüllt. Endergebnis 2:4 und die Meisterschaftsurkunde wird nach Wagshurst bzw Önsbach geschickt. HaJüZi-Man des Tages war Hermann Haungs mit über 5,5 Std Tennis in den Beinen und zwei Matchbällen im Sack. Glückwunsch an Alle, großes Kino. Danke!

Die Meister
Die Matchwinner
Der HaJüZi-Man

Mehr als wunschgemäß lief es für die Herren 55 der TSG Wagshurst/Önsbach auch am zweiten Spieltag der diesjährigen Verbandsrunde. Mit dem Heimsieg im Lokalderby gegen Renchen steht das Team ungeschlagen auf dem zweiten Tabellenplatz. Schon seit Saisonbeginn gut in Schwung präsentiert sich Walter Hund. Er ist kein Schnellstarter, aber wenn alles einjustiert ist, ist er derzeit kaum aufzuhalten, was auch das 6:2 und 6:0 vom Samstag zum Ausdruck bringt. Bei Richard Harter dagegen greifen die Rädchen noch nicht ganz so, wie er es gerne hätte, dennoch hat er sein Spiel mit all seiner Routine souverän mit 6:3, 6:1 gewonnen. Sein Debüt bei den Silberlingen gab am vergangenen Samstag Fridolin Späth. In manchen entscheidenden Situationen war er etwas übereifrig. Mit etwas mehr Coolness wäre er wohl nicht als zweiter Sieger vom Platz gegangen, denn er war der bessere Spieler (4:6, 2:6). Jedenfalls ist er eine Bereicherung für das Team. An jedem Spieltag gibt es ein sogenanntes Schlüsselspiel. Dieses Mal war es Albrecht Schütt vorbehalten für die TSG das Eisen aus dem Feuer zu holen. Und er legte für seine Verhältnisse los wie die Feuerwehr, lag schnell mit 5:2 in Führung bis die Qualitäten seines Gegners mehr und mehr erkennbar wurden und der Satz zu kippen drohte. Aber in den wichtigen Momenten war Albrecht wieder hellwach und entschied den Satz im Tiebreak mit 7:6 für sich. Auch der zweite Satz war eine sehr zähe Angelegenheit, letztendlich aber war es Albrecht, der nach dem 6:4 die Faust nach oben schleuderte. Zusammen mit Walter Hund machte er im Einserdoppel mit einem souveränen 6:0, 6:0 auch noch den Tagessieg fix. Im Zweier starteten Richard Harter und Fridolin Späth recht forsch, hatten schnell 5 Punkte auf der Habenseiten, leider kamen da aber nicht mehr Punkte dazu und das Spiel ging mit 5:7 und 0:6 an die Gäste. So wird am letzten Spieltag in Waltershofen, beim derzeitigen Tabellenführer, die Entscheidung fallen, wessen Name auf der Meisterschaftsurkunde stehen wird.

Das erste Spiel der Saison ist für alle Beteiligten nicht einfach. Keiner weiß wirklich, wo er steht und was er so im Echtbetrieb drauf hat. Für Walter Hund stellt sich diese Frage allerdings nicht, denn er ist immer gut vorbereitet und nimmt jeden Gegner ernst. So wie auch seinen 72-jährigen Gegner vom vergangenen Samstag, der sich trotz des klaren 6:1, 6:1 Sieges die Wertschätzung verdiente. Auch Allbrecht hat da eigentlich weniger Probleme. Den kann man mitten in der Nacht wecken, sobald er sein Bisonshirt überzieht, ist er sofort im Wettkampfmodus und für jeden Gegner unangenehm. Und wenn dann der Gegner mit zunehmender Spieldauer auch noch nicht ganz bei der Sache ist, bekommt er halt ein 6:1 und 6:2 verpasst. Ne. Sehr glücklich war die Mannschaft darüber, dass Richard Harter mit an Bord sein konnte. Er selbst war mit seinen Saisonauftakt nicht so zufrieden und hätte sich einen Gegner gewünsch, der aktiver gespielt hätte und dadurch seine „Special Effects“ wirkungsvoller gewesen wären. So aber mühten sich beide durchs Spiel mit dem besseren Ende für den Gast (1:6, 4:6). Das wichtigste und gleichzeitig entscheidenste Spiel des Tages aber gewann Günther Bischler für die TSG. So ein „Wenn ihr mich braucht, Spiel ich-Typ“ ist fundamental wichtig für ein Team. Und er hat sich richtig reingekniet, hat um jeden Punkt gekämpft und so den Schuttertäler 6:3, 4:6, 10:7 niedergerungen. Mit der richtigen Doppelaufstellung sollte auch der Gesamtsieg möglich sein. Walter und Albrecht wollten diesen Punkt haben und bekamen ihn auch. Mit 6:2 und 7:5 ging dieses Spiel und somit der Tagessieg an das Heimteam. Werner Huschka und Richard Harter verloren zwar ihr Match, was aber im Anbetracht des sehr gelungenen Saisonauftakts gut zu verschmerzen war. Yes

Die Silberlinge hatten allen Grund die Saison zufrieden ausklingen zu lassen. Mit der Vizemeisterschaft wurde das große Ziel zwar nicht ganz erreicht, aber es war dennoch ein Fingerzeig in die richtige Richtung. Die Saisonbilanz mit 2 Siegen aus 3 Spielen liest sich nach etwas mageren Jahren absolut positiv. Spieler der Saison war Reinhard Huber mit 3 Einzel und 1 Doppelerfolg, also einer sauberen 4:0-Bilanz, dicht gefolgt von Richard Harter mit 2 Einzel und 1 Doppelerfolg, der sich ebenfalls den Unbesiegbarnimbus erspielt hat. Auch Walter Hund und Albrecht Schütt haben mit 2 Siegen und 1 Niederlage noch eine positive Einzelbilanz vorzuweisen. Das alles war für die Verantwortlichen Grund genug einen Saisonabschluss zu organisieren, der dann in Wagshurst auch stattfand. Vorab wurden 3 Doppelrunden gespielt, wo insbesondere die Önsbacher noch einmal richtig motiviert zur Sache gingen und etwas Würze in die Spiele brachten. Mit zünftiger Blut- und Leberwurst wurde das nötige Fett für die langen Wintermonate in die Reservoirs geschoben und mit salzigen Waldspeck konserviert. Ein paar Bierchen hatten lockere Gespräche zur Folge und waren ein Beweis dafür, dass man mit Önsbachern durchaus eine Spielgemeinschaft eingehen kann und was Gutes dabei rauskommt. Zu den Bildern geht es hier