Herren 55

Die Staffel mit 4er Teams hat sich für die Silberlinge als sehr vorteilhaft erwiesen. In diesen Jahr wird es in der Altersklasse 55 allerdings nur eine Gruppe auf Bezirksebene geben. In dieser KLasse spielt dementsprechend auch die Creme de la Creme. Leider fällt in dieser Saison Reinhard Huber mit einem Achillessehnenabriss für längere Zeit aus, was die anderen Mitspieler schon mehr fordern wird.

Die vorläufige Gruppeneinteilung, die Spieltermine, der Blick auf die Tabelle, die Ergebnisse der anderen Mannschaften sowie ein Blick auf den Spielbericht mit den Einzelergebnissen der teilnehmenden Mannschaften offenbart ein Klick auf den Faktenbutton. Schon ist man auf dem offiziellen Ergebnisdienst des BTV

Die Silberlinge hatten allen Grund die Saison zufrieden ausklingen zu lassen. Mit der Vizemeisterschaft wurde das große Ziel zwar nicht ganz erreicht, aber es war dennoch ein Fingerzeig in die richtige Richtung. Die Saisonbilanz mit 2 Siegen aus 3 Spielen liest sich nach etwas mageren Jahren absolut positiv. Spieler der Saison war Reinhard Huber mit 3 Einzel und 1 Doppelerfolg, also einer sauberen 4:0-Bilanz, dicht gefolgt von Richard Harter mit 2 Einzel und 1 Doppelerfolg, der sich ebenfalls den Unbesiegbarnimbus erspielt hat. Auch Walter Hund und Albrecht Schütt haben mit 2 Siegen und 1 Niederlage noch eine positive Einzelbilanz vorzuweisen. Das alles war für die Verantwortlichen Grund genug einen Saisonabschluss zu organisieren, der dann in Wagshurst auch stattfand. Vorab wurden 3 Doppelrunden gespielt, wo insbesondere die Önsbacher noch einmal richtig motiviert zur Sache gingen und etwas Würze in die Spiele brachten. Mit zünftiger Blut- und Leberwurst wurde das nötige Fett für die langen Wintermonate in die Reservoirs geschoben und mit salzigen Waldspeck konserviert. Ein paar Bierchen hatten lockere Gespräche zur Folge und waren ein Beweis dafür, dass man mit Önsbachern durchaus eine Spielgemeinschaft eingehen kann und was Gutes dabei rauskommt. Zu den Bildern geht es hier

Das erste Spiel der Saison ist für alle Beteiligten nicht einfach. Keiner weiß wirklich, wo er steht und was er so im Echtbetrieb drauf hat. Für Walter Hund stellt sich diese Frage allerdings nicht, denn er ist immer gut vorbereitet und nimmt jeden Gegner ernst. So wie auch seinen 72-jährigen Gegner vom vergangenen Samstag, der sich trotz des klaren 6:1, 6:1 Sieges die Wertschätzung verdiente. Auch Allbrecht hat da eigentlich weniger Probleme. Den kann man mitten in der Nacht wecken, sobald er sein Bisonshirt überzieht, ist er sofort im Wettkampfmodus und für jeden Gegner unangenehm. Und wenn dann der Gegner mit zunehmender Spieldauer auch noch nicht ganz bei der Sache ist, bekommt er halt ein 6:1 und 6:2 verpasst. Ne. Sehr glücklich war die Mannschaft darüber, dass Richard Harter mit an Bord sein konnte. Er selbst war mit seinen Saisonauftakt nicht so zufrieden und hätte sich einen Gegner gewünsch, der aktiver gespielt hätte und dadurch seine „Special Effects“ wirkungsvoller gewesen wären. So aber mühten sich beide durchs Spiel mit dem besseren Ende für den Gast (1:6, 4:6). Das wichtigste und gleichzeitig entscheidenste Spiel des Tages aber gewann Günther Bischler für die TSG. So ein „Wenn ihr mich braucht, Spiel ich-Typ“ ist fundamental wichtig für ein Team. Und er hat sich richtig reingekniet, hat um jeden Punkt gekämpft und so den Schuttertäler 6:3, 4:6, 10:7 niedergerungen. Mit der richtigen Doppelaufstellung sollte auch der Gesamtsieg möglich sein. Walter und Albrecht wollten diesen Punkt haben und bekamen ihn auch. Mit 6:2 und 7:5 ging dieses Spiel und somit der Tagessieg an das Heimteam. Werner Huschka und Richard Harter verloren zwar ihr Match, was aber im Anbetracht des sehr gelungenen Saisonauftakts gut zu verschmerzen war. Yes